Herzlich Willkommen beim Katz-Technik-Lexikon!
Sie sind auf der Suche nach einfachen Antworten zu komplizierten
technischen Begriffen? Im Katz-Technik-Lexikon bieten wir Ihnen eine
Vielzahl an Erklärungen. Sollten Sie keine Lösung finden, so teilen
Sie uns ihre Frage per e-mail an
meisterwerkstatt@katz.at
mit.
VCD (Video CD)
Aufnahmemedium für bis zu 60 Minuten Videofilm mit Mpeg-1 Koprimierung. Recht schlechte Bildqualität, besitzt kaum Marktbedeutung. Als Rohlinge werden gewöhnliche CD-Rs oder CD-RWs verwendet, auch DVD-Player können die Video-CD in der Regel abspielen. Weiterentwicklung S-VCD - Supervideo-CD:
Datenspeicherung in Mpeg-2, Speicherplatz: 35Min. qualitativ nicht so gut wie DVD, Mini-DV oder D-VHS. Abspielbar über PC oder dafür taugliche DVD-Player.
Verschlüsselung
(engl. Scrambling).
"Unkenntlichmachen" von Fernsehbildern. Im Zusammenhang mit Pay-TV verschlüsselt ausgestrahlte Fernsehprogramme können nur von Teilnehmern gesehen werden, die durch Zahlung einer entsprechenden Gebühr eine Zugangsberechtigung haben und deren Empfangsgerät über ein Entschlüsselungssystem (Descrambling) verfügt.
VHS (Video Home System)
Magnetband als Speichermedium für Bild- und Tonsignale. Der Ton kann in Mono, Stereo, oder Dolby Surround (Prologic) vorliegen. Dieses weltweit am meisten verbreitete Videoformat wurde von JVC erfunden. Verglichen mit den neuen Formaten liefert es inzwischen eher mäßige Bildqualität, seit der DVD entgültig veraltet.
Video Hi 8
Ein Videoformat, mit dem Sony 1985 die Ära der kompakten Camcorder-Generation einleitete. Durch das neue Format konnten neue Anwendungsgebiete ermöglicht werden. Lange Aufnahmezeiten, hohe Auflösung, HiFi-Ton und die Möglichkeit derBild- und Tonnachbearbeitung ebneten diesem System den Weg zu einem schnellen Erfolg.
Video-Server
(Festplatten-)Speicher für Videosignale mit rechnergesteuerter Datenverwaltung. Gegenüber Magnetbandcassetten hat diese Art der Speicherung den Vorteil des wahlfreien und schnellen Zugriffs auf beliebige Szenen oder Bilder. PCs als Server werden zunehmend als Audio/Video-Archive innerhalb von Heimnetzen verwendet. Im Zusammenhang mit Video on Demand (VoD) werden Video-Server mit Speicherkapazitäten diskutiert, die hunderte, wenn nicht tausende von Videoclips und Spielfilmen aufnehmen und deren Größe nicht mehr in Gigabyte, sondern in Terabyte (= 1000 Gigabyte) angegeben und berechnet wird.
Videotext
(auch "Teletext").
Von der British Broadcasting Corporation (BBC) ursprünglich für Gehörlose entwickeltes Verfahren zur Untertitelung von Fernsehsendungen. Heute relativ komfortables zusätzliches Text-Informationssystem für Fernsehzuschauer. Die Texte werden in der so genannten Austastlücke - vereinfacht: zwischen zwei aufeinander folgenden Fernsehbildern - übertragen. Zur Wiedergabe (Abruf per Fernbedienung) muss das Fernsehgerät mit einem Videotext-Decoder ausgestattet sein, der bei in meisten TV-Empfängern enthalten ist.
Virtual Private Network
siehe VPN.
Virtual Reality
Technologie zur Vortäuschung einer scheinbaren Wirklichkeit (engl. virtual = "eigentlich"). Siehe auch Cyberspace.
VoD
(Video on Demand = Video nach Wunsch / auf Abruf).
Verfahren, bei dem Fernsehprogramme vom Teilnehmer zu beliebiger Zeit über einen Rückkanal von einem Video-Server abgerufen werden können. Die Übertragung, die eine auf Vermittlungstechnik basierende Verteilstruktur mit entsprechendem Aufwand und bidirektionalen Kanälen vom und zum Teilnehmer voraussetzt, erfolgt dann gegen Gebühr. Von Experten werden auch Audio-on-Demand, Software-on-Demand und andere Dienste diskutiert, die unter dem Oberbegriff SoD (Service-on-Demand) zusammengefaßt werden.
VPN
(Virtual Private Networks).
Private Datennetze, die sich jedoch öffentlicher Telefon- und Internet-Leistungen bedienen. Die Rechner innerhalb des VPN tauschen ihre Daten untereinander nur in verschlüsselter Form aus, so dass sie gewissermaßen ein privates Netz innerhalb des öffentlichen Internet bilden. Das bedeutet im Vergleich zu rein privat installierten Netzen: Niedrigere Kosten bei gleicher Effizienz.
VPS
(Video Programmier System).
Bei VPS wird zusammen mit dem Fernsehsignal eine Kennung ausgestrahlt, die den Videorecorder bei der automatischen Aufzeichnen von Fernsehsendungen steuert. Die vom Sender ausgestrahlte Kennung sorgt auch bei Verschiebung des Sendebeginns für vollständige die Aufzeichnung der programmierten Sendung. Da das VPS-Kennungssignal sowohl Sender als auch Sendungen kennzeichnet, sind auch andere Nutzungen möglich (z.B. Kindersicherung).
VRF
(Video Recording Format).
VRF ist ein ist ein Aufzeichnungsformat für DVD-Videorecorder. Es verfügt - gegenüber dem alten DVD-Video-Dateienformat - über einen erweiterten Befehlssatz für sehr viel komfortablere Möglichkeiten zur Schnittbearbeitung (etwa um Werbespots aus einer Fernsehaufzeichnung zu entfernen)
|
|