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SACD
Super Audio CD ist, analog zu DVD-A, ein reines Musikformat höherer Auflösung, sowohl im Stereo-Format als auch mehrkanalig. Die Speicherung erfolgt in 1 Bit DSD/2,8224 MHz Samplingfrequenz. SACDs spielen nur auf SACD-Playern. Interessant sind Hybrid-SACDs, die eine SACD-Schicht und eine zusätzliche CD-Schicht besitzen. Hybrid-SACDs spielen damit in CD-Auflösung natürlich auch auf konventionellen CD-Playern.
Satelliten Frequenzband
Die drei wichtigsten Frequenzbänder für die Satellitenübertragung sind: C-Band, Ku-Band, und Ka-Band. Das C-Band - es wurde im wesentlichen für die ersten Satellitensystemen verwendet - liegt im Bereich zwischen 4 und 8 GHz und erfordert Antennendurchmesser ("Schüsselgrößen") in der Größenordnung von 2-3 Meter. Das Ku-Band wird von den aktuellen Satellitensystemen der zweiten Generation (Astra / Hot Bird) eingesetzt und belegt den Frequenzbereich zwischen 10,7 und 12,75 GHz. Die erforderliche "Schüsselgröße" liegt in der Größenordnung von 60 cm. Das Ka-Band liegt im Bereich zwischen 20 und 30 GHz und wird in Zukunft im Bereich der Datenkommunikation - auch mit Rückkanal via Satellit - an Bedeutung gewinnen.
Sat-Steuerung
Videorekorder steuert den Satellitenempfänger bei Timerprogrammierung über einen mitgelieferten Infrarot-Sender oder ein Anschlußkabel.
Scanner
Einlesegerät für Bilder und Texte, die auf dabei als "Rasterbild" direkt in den Computer gelangen. "Gescannte" Texte lassen sich mit Hilfe von OCR-Computerprogrammen (Optical Character Recognition) in Textdateien überführen, so dass sie anschließend in Textverarbeitungsprogrammen weiter bearbeitet werden können.
Scart
Die in Europa seit ca. 1980 standardisierte Euro-AV-Buchse.
21-poliger Kontakt mit FBAS, S-Video und RGB, Audio In/Out Mono/Stereo
sowie diversen Schaltkontakten.
SDI (Serial Digital Interface)
Profischnittstelle für komprimierte oder unkomprimierte digitale Bildinformationen, sehr hohe Datenrate von 270MBit/s.
Search - Funktion
Schneller Suchlauf mit Ton vor- oder rückwärts.
SECAM
In diversen Ländern Europas (z.B. Frankreich) gängige Bildnorm.
SES
(Société Européenne des Satellites).
1985 gegründete Satelliten-Betreibergesellschaft des Satellitensystems ASTRA.
Settop-Box
Zusatzgerät einschließlich Decoder zum Empfang digitaler Fernsehprogramme. Eine Settop-Box kann vorhandenen Fernsehgeräten vorgeschaltet werden, so dass sie auch für das digitale Fernsehen genutzt werden können.
SFN
(Single Frequency Network).
Siehe Gleichwellennetz.
Shock Resistant Memory
Zwischenspeicher zur Überbrückung von Abtastproblemen, wie etwa bei starken externen Vibrationseinflüssen. Garantiert kontinuierlichen und ungestörten Musikgenuss.
ShowView
Eine einfache Art der Timerprogrammierung. Die in vielen Zeitschriften abgedruckten Ziffern-Codes zu Sendungen werden zur Eingabe benötigt. Dieser Code beinhaltet Datum, Anfangs- und Endzeit sowie das Programm der Sendung.
Shuffle Play
Alle Titel werden in zufälliger Reihenfolge wiedergegeben.
Signal / Rausch-Abstand
Maximal möglicher Abstand einer Komponente des Nutzsignals zum Grundrauschen. Je höher der Wert ist, desto besser und rauschfreier ist das Gerät. (Angabe in dB)
Slate
(englisch slate = Schiefertafel). Bauform eines Tablett PC.
Smart File
(Sony) Verschafft schnell Überblick über den Inhalt von Videokassetten. Bringen Sie die Kassette in die Nähe des Videorekorders und schon erscheint auf dem Bildschirm der Inhalt und die verbleibende Restspielzeit der Kassette. Die Titel der einzelnen Szenen werden automatisch aus dem Teletext geladen oder können manuell eingegeben werden. Um eine Szene zu sehen, wählen Sie einfach auf dem Bildschirm aus, der Videorekorder spult dann zum Anfang der gewünschten Szene und gibt diese wieder.
Smart Link
Intelligente Schnittstelle zwischen Fernseher und Videorekorder. Ermöglicht die Kommunikation zwischen den Geräten und vereinfacht die Installation.
Smartcard
checkkarten große Plastikkarte mit integriertem Chip, beispielsweise als Telefonkarte. Beim Digitalen Fernsehen dient eine entsprechende Smartcard als "Schlüsselkarte" zur Abrechnung und Abbuchung beim Pay-TV und zusätzlichen Datendiensten: Sie liefert dem CA-System die Identifikation des Besitzers, zudem enthält sie Informationen darüber, welche Programme vom Besitzer abonniert und daher für ihn frei geschaltet sind.
SMS
(Short Message Service).
Mobiltelefondienst, bei dem kurze Text-Nachrichten (typischerweise bis zu 160 Zeichen) übertragen und auf dem Display eine Mobiltelefons ("Handy") angezeigt werden. SMS-Nachrichten können mit Hilfe entsprechender Software auch von PCs bzw. Notebooks verschickt und empfangen werden.
Speicherkarte
(auch "Chipkarte" genannt).Weniger als scheckkartengroße, nicht-flüchtige Halbleiterspeicher für große Datenmengen. Als die ersten Speicherkarten auf den Markt kamen, verfügten sie über eine Kapazität von zunächst 8, dann 16 und schließlich 32 MByte. Letztgenannte speicherten zum Beispiel im MP3-Player 30 Minuten Musik. Inzwischen gibt es winzige - briefmarkengroße - Chipkarten die Gigabyte (Milliarden Byte) speichern. Zunächst wurden Speicherkarten vor allem in digitalen Kameras sowie in MP3-Spielern benutzt. Inzwischen werden sie ebenso in Camcordern, Diktiergeräten, Handys und PDAs, in Spielekonsolen, Autoradios, in der Präsentationstechnologie, in Laptops, bei Farbdruckern und für spezielle Programme sogar in Mikrowellen- und Gefriergeräten verwendet. Damit entwickeln sich Speicherkarten zu "Brücken-Medien" zwischen den unterschiedlichen Geräten und so zu einer Erweiterung der Mobilität ihrer Benutzer. Zu den am weitesten verbreiteten Speicherkarten gehören die Compact Flash Card, die Smartmedia Card, der Memory Stick, die Multimedia Card und die SD Card.
Stamina
(Sony) Diese Akku-Technologie bietet eine hohe Akku-Leistung durch ein optimiertes Zusammenspiel
von hochwertigen Lithium-Ionen Akkus und besonders energiesparenden elektronischen
Bauteilen.
STB
(Abkürzung für Settop-Box)
Steady Shot (optisch)
Verwacklungs-Korrektur-System bei Videokameras. Zwei Sensoren (horizontal/vertikal) ermitteln die Bewegung (Verwackeln) der Kamera. Diese Informationen werden über eine Elektronik analysiert und an ein Aktiv-Prisma innerhalb der Optik weitergeleitet. Dieses Prisma nimmt dann, entsprechend dem Grad der Auslenkung, Gegenmaßnahmen in Form einer Lichtbrechung vor.
Subsonic-Filter
Filtert ultra tiefe Frequenzen (unter 20Hz) aus dem anliegenden Signal heraus und schützt so die Tieftöner vor mechanischer Überlastung. Sinnvoll in Heimkinoanlagen mit kleinen Boxen mit geringen Bassambitionen und auch bei Verwendung eines Plattenspielers, um lästige Rückkoppellungen zu vermeiden.
Subwoofer
Separater Lautsprecher für den Tiefbass-Bereich. Sinnvoll ist der Einsatz aktiver Subwoofer mit integrierten Endverstärkern und variablen Justagemöglichkeiten. Meistens wird hierfür ein bisschen mehr Gehäusevolumen benötigt ...
Surroundsound
Rundumklang, ursprünglich fürs Kino entwickelt, heute auch fürs Heimkino eingesetzt. Zur klassischen Heimkino-Konfiguration (Home Cinema) aus fünf separaten HiFi-Kanälen und einem zusätzlichen Tiefton-Effekt-Kanal (5.1-Kanal-Technik in Dolby Digital) zählen auch Systeme, die einen zusätzlichen, dritten Surround-Kanal anbieten (beispielsweise THX EX). DVD-Titel, die Tonspuren mit sechs Kanälen plus Tiefton-Effekt-Kanal (6.1-Kanal-Techik) anbieten, kann man auch über eine Fünfkanal-Surround-Anlage wiedergeben.
SVCD
Die Super Video CD hat gegenüber der VCD die doppelte Datenrate. Dadurch liegt die Bildqualität bereits über VHS-Video Niveau. Extras gegenüber der VCD sind Untertitel sowie einen zweite Sprachvariante. Abspielbar in den meisten DVD-Playern aktueller Generation.
S-Video (Y/C)
Hier werden (Y) Helligkeits- und (C) Farbwerte mit getrennten Leitungen übertragen und aufgezeichnet. Im Vergleich zur FBAS/Composite Variante deutlich verbesserte Bildqualität, besonders bei grösseren Kabellängen (Hosiden, Scart).
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