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Mailbox
Elektronischer Anrufbeantworter, der von Netzbetreibern als Mehrwertdienst angeboten wird (im Mobilfunk auch oft als "Mobilbox bezeichnet). Wenn der Angerufene gerade telefoniert, nicht erreichbar ist oder sein Telefon ausgeschaltet hat, kann der Anrufer ihm eine gesprochene Nachricht auf dem Zentralcomputer des Netzbetreibers hinterlassen.
MAZ
(Magnetband-AufZeichnung).
Derzeit noch wichtigstes Speicherverfahren in der Fernsehstudio-Technik (eine Sendung wird "gemazt").
MD
(Mini Disk).
(Ton-)Datenträger im Disketten-Format, speichert bis zu 80 Minuten Musik. Der Klang erreicht fast CD-Qualität.
MD Link / MD Link plus
Digitaler Audio Ausgang (optisch) zur Verbindung mit einem MiniDisc Recorder. Einfache digitale Überspielung von CD auf MD mit Übernahme der Start-ID´s. Zusätzlich bietet MD Link Plus die Bedienung und Netzversorgung des MiniDisc-Walkmans vom stationären Gerät aus. Disc Informationen werden zusätzlich am stationären Gerät angezeigt.
MD Recorder
Gerät zum Bespielen (und Wiedergeben) von Mini Disks (MD).
Mega Bass / Bass Boost Funktion
Anheben der Bässe bei kleineren und mittleren Lautstärken für besseren Klang am Kopfhörerausgang.
Mehrsprachen-Option
Die DVD-Video kann bis zu acht verschiedene Sprachversionen als Ton speichern. Somit kann eine einzige DVD in verschiedensten Ländern verwendet werden.
Mehrsprachige Untertitel
Die Technik der DVD Video ermöglicht es, bis zu 32 verschiedensprachige Untertitel auf dem Bildschirm darzustellen, die während der Wiedergabe ausgewählt werden können.
Membran
Der bewegliche Teil des Lautsprechers, der die elektrische Energie des Verstärkers
in Schall umsetzt. Der Klang eines Kopfhörers oder eines Lautsprechers hängt entscheidend von der Beschaffenheit der Membran ab. Die Wiedergabe ist umso besser, je größer die Membranfläche ist, denn dadurch erhöht sich der Schalldruck
und verbessert sich die Baßwiedergabe. Ist die Membran steifer, werden Eigenschwingungen der Membran verhindert. Je leichter die Membran ist, umso schneller können Schwingungen übertragen werden, was sich gerade im Hochtonbereich zeigt.
Memory Effekt
Der Memory-Effekt kann bei Nickel-Cadmium- und bei Metall-Hybrid-Akkus auftreten, wenn sie vor einer vollständigen Entladung wieder aufgeladen werden. Der Akku verliert dadurch an Ladekapazität. Für entsprechende Akkus von Schnurlostelefonen oder Handys ist es, wenn sie immer erst dann an die Ladestation angeschlossen werden, wenn sie möglichst weit entladen sind. (Bei modernen Lithium-Ionen-Akkus tritt übrigens kein Memory-Effekt mehr auf).
Memory Stick
So klein wie ein Kaugummi speichert dieser Stift Daten wie Bilder, Filme, Musik, Dokumente, etc. Als Erfinder der 3,5"-Diskette bringt Sony mit dem Memory-Stick ein Speichermedium für das neue Jahrtausend auf den Markt. Ende 2000 gabe es den Memory-Stick bereits mit 64 MB Speichervolumen, das Ziel liegt laut Meldungen im Internet über 1 GB.
MHP
(Multimedia Home Platform).
Die MHP - ein Softwarepaket - ist die offene, allgemein zugängliche technische Lösung für alle neuartigen multimedialen Anwendungen und Dienste im Rahmen des DVB-Standards (Digitales Fernsehen). Die MHP verbindet die Welten von Rundfunk und Internet, von TV und Computer. Kurz: Ein einheitliches System für alle Dienste. Durch Einsatz dieser standardisierten, auf der Programmiersprache Java basierenden Softwareschnittstelle sollen künftig alle Dienste und Programmangebote auf jeder handelsüblichen Settop-Box genutzt werden können. Da die Schnittstelle sowohl allen Programm- und Diensteanbietern als auch allen Geräteherstellern zur Verfügung steht, hat die MHP den Weg frei gemacht zu Empfangsgeräten, die zu allen erdenklichen heutigen und zukünftigen Angeboten kompatibel sind. Das Softwarepaket der MHP wird in DVB-Empfängern sowie in Multimedia-PCs implementiert sein.
Mikrowellen
Frequenzen im Bereich oberhalb von 3 GHz (Gigahertz = Milliarden Hertz). Auch für die Verteilung von digitalen Fernsehdiensten einsetzbar und gelegentlich als ‘drahtloses Kabel’ bezeichnet.
MiniDisc
Digitales Aufnahmeverfahren. Eine Minidisk ist 64 mm groß, und von einer Schutzhülle umgeben. Die maximale Aufnahmezeit beträgt 80 Minuten. Zur Datenaufbereitung wird das sogenannte ATRAC - Verfahren verwendet. Zum Unterschied zur CD werden die Daten nicht in einer Datenspur geschrieben, sondern wie bei einer Diskette oder Festplatte in Sektoren gespeichert. Das macht die MiniDisc bis zu einer Million mal wiederbespielbar. Die Nachbearbeitung wird dadurch wesentlich erleichtert.
MMD
(MultiMedia Distribution).
Von der Deutschen Telekom entwickelter Datendienst, der Informationen über digitale Rundfunkmedien (beispielsweise DAB oder DVB-T übertragen soll.
MMS
(Multimedia Messaging Services).
Der MMS ermöglicht den Versand von Bildern, Tönen und Texten mit einem Mobiltelefon. Anders als bei der SMS ist die Nachrichtenlänge einer MMS nicht begrenzt. Auch kurze Videosequenzen können als MMS verschickt werden.
Mobiltelefon - System
Bei GSM (Global System for Mobile Communication) werden jeder Übertragung von Gesprächen oder Daten einzelne Zeitschlitze zugeordnet. Die Datenrate beträgt 9,6 kBit/s. Für die Verbindung kann immer nur ein Zeitschlitz in Anspruch genommen werden.
Dagegen können der Übertragung bei HSCSD (High Speed Circuit Switched Data) nach Bedarf auch mehrere Zeitschlitze zugeordnet werden. Dadurch werden wesentlich höhere Datenraten möglich. Der Einsatz von HSCSD ist nach Angaben von Nokia - dort wurde das System ursprünglich entwickelt - auch in funktechnisch schwierigen Gegenden möglich, wo jedes einzelne Fehlerkorrekturbit benötigt wird. Immerhin handelt es sich im Prinzip um das vertraute GSM. Nur dass durch die parallele Nutzung mehrerer Zeitschlitze auch entsprechend mehr Daten übertragen werden. Ebenso wie GSM basiert HSCSD auf Leitungsvermittlung. Das bedeutet: Bei der Sprach- oder Datenübertragung wird jedem Teilnehmer eine ‚eigene' Leitung zugewiesen, die nur er für die Dauer der Verbindung nutzen kann. Diese Leitung ist selbst dann belegt, wenn der Teilnehmer im Moment eine Denkpause einlegt und dabei weder spricht noch Daten überträgt. So entstehen gewissermaßen "Leerzeiten".
Modem
(Abgekürzt aus Modulator/Demodulator).
Gerät zum Anschluss eines Computers an das Telefonnetz zur Datenübertragung (Faxen, Surfen im Internet etc.).
Moores Gesetz
These des Mitbegründers des Unternehmens INTEL, nach der sich die Leistungsfähigkeit bzw. Kapazität von Halbleiterchips alle 12-24 Monate verdoppelt.
MP3
Komprimierungstechnik für Toninformationen. Anwendung im Internet für Musikspeicherung, Verbreitung zum Teil illegal, da viele Copyrightprobleme. Erreicht ab ca. 200Kbit/s annähernd CD-Qualität.
MP3 Player
MP3-Player speichern MP3-codierte Musikstücke in Speicherchips und geben sie über Lautsprecher, Kopfhörer oder eine angeschlossene HiFi-Anlage wieder . Abgespielen lassen sich MP3-Dateien auch über speziell ausgestattete CD-Player oder mit Hilfe von Computerprogramme (Beispiele: Realjukebox, Musicmatch oder Winamp
MPEG
(Motion Picture Experts Group).
Eine gemeinsame Arbeitsgruppe - Working Group 11 (WG11), auch Internationales MPEG-Laboratorium genannt - der Internationalen Standardisierungs-Organisation (ISO) und der International Electrotechnical Commission (IEC). MPEG wurde 1988 von über hundert Unternehmen gegründet, um Vorschläge und Standards in besonderen Expertengruppen (Requirement- oder System-Groups) zu diskutieren und zu erarbeiten.
MPEG 2
MPEG ist die Abkürzung für "Motion Pictures Expert Group", ein Komitee, das sich mit
der Komprimierung von Filmen beschäftigt. MPEG 2 ist eine erweiterte Version des
MPEG 1-Standards, der bereits für die Video-CD-Aufzeichnung eingesetzt wurde.
MPEG 2 wurde 1994 als universellesVideo-Kompressionssystem für Übertragung,
Kommunikation und Speicherung auf optischen Datenträgern eingeführt. MPEG 2
Mehrkanal Audio ist, neben Dolby Digital, eines der digitalen Surround-Systeme, die
bei der DVD eingesetzt werden.
MPEG 4
Der MPEG 4 Standard ist eine Weiterentwicklung von MPEG 2 mit noch höherer Datenkompression. MPEG 4/AVC ist auch unter der Bezeichnung H.264 bekannt, einem Standard aus der Telekomunikationswelt, der in 2003 von der gemeinsamen Arbeitsgruppe JVT (Joint Video Team) verabschiedet wurde. MPEG 4 ist u.a. für DVB-H sowie für künftige HDTV Übertragungen vorgesehen.
Multi Angle Funktion
Bis zu 9 verschiedene Kameraperspektiven können auf einer DVD Video gespeichert werden. Sie können etwa bei Live-Konzerten oder Sportübertragungen bestimmen, aus welcher Perspektive Sie eine Szene betrachten wollen.
Multiformat – Player
Während DVD-Primitivplayer vom Elektronik-Discounter oder aus dem Baumarkt heute nahezu jedes Computer-Format abspielen, ganz gleich wie schlecht, versteht der anspruchsvolle Musikhörer hierunter doch etwas Anderes: Die Wiedergabe beider hochauflösenden Musikformate DVD-Audio und SACD. Das war bislang technologisch und wegen des Formatstreits der Industrie nicht möglich. Da mittelfristig beide Formate parallel existieren werden, hat der Käufer sowohl Systemsicherheit als auch das größere Titelrepertoire aus zwei Formaten. Natürlich spielen diese Geräte auch CDs in sehr ordentlicher bis herausragender Qualität. Die Wiedergabe von Video-DVDs und anderen Formaten ist ebenso kompatibel. Herausragende Beispiele sind der DENON DVD-3910 und DVD-A1XV sowie die T+A SACD/SADV-1245.
Multimedia
(wörtlich: "viele Medien"). Der Begriff kennzeichnet, dass mehrere Medien (z.B. Sprache, Musik, Bewegtbild, Grafik oder Text) gleichzeitig verwendet werden ("multimediale Darstellung").
Multimedia Home Platform
siehe MHP
Musicam
(Masking pattern adapted universal subband integrated coding and multiplexing).
Entspricht MPEG1 Audio, Layer II: Reduziert die Datenrate von Audiosignalen von 1,411 Mbit/s (wie bei der Audio-CD verwendet) auf 192 kbit/s.
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