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i.Link
Eine digitale Schnittstelle, die den bidirektionalen Austausch hoher digitaler Datenmengen ermöglicht. Sie basiert auf dem internationalen Standard IEEE 1394 und findet Anwendung bei digitalen Produkten wie Videokameras, Digital Videorekordern, digitalen Videonachbearbeitungsgeräten und Notebooks. Über nur ein Kabel werden Bild, Ton und Steuerungsdaten in beide Richtungen übertragen. Verkettung von bis zu 64 Einzelkomponenten möglich. Übertragung zwischen 100Mbit/s und 1,2 Gbit/s.
IC
(Integrated Circuit)
Komplexer elektronischer Schaltkreis, bei dem viele tausend (Transistor- und Dioden-) Funktionen auf einem Halbleiter-Chip zusammengefasst sind. Der Trend geht zu immer höheren Integrationsgraden bei immer kleineren Strukturen im Submikronbereich.
IDR
(Initiative Digitaler Rundfunk).
Im Rahmen der vom Bundeswirtschaftsministerium moderierten IDR haben Experten aus Politik, Wissenschaft, Sendeanstalten und Industrie die Szenarien vorgestellt, die den weiteren Weg zum digitalen Hörfunk und Fernsehen bestimmen werden. Die Bundesrepublik Deutschland hält dabei Schritt mit einer Entwicklung, die inzwischen weltweit eingeleitet oder angekündigt wurde. Verbraucherschutz und die Sicherstellung des Anspruchs auf Information spielten bei den Beratungen der IDR eine wichtige Rolle. Der Übergang vom heutigen zum digitalen Radio und Fernsehen wird nicht nur konsequent, sondern auch „sanft“ erfolgen. Bei Kabel und Satellit, über die mehr als 90 Prozent der Fernsehteilnehmer ihre Programme empfangen, gibt es ausreichend technische Möglichkeiten zu einer parallelen Versorgung (alte analoge und neue digitale Technik gleichzeitig). Lediglich beim terrestrischen Empfang, der langfristig vor allem für portable und mobile Radio- und Fernsehdienste genutzt werden wird, sind regional insofern Kompromisse erforderlich, als nicht für beliebig lange Übergangszeiten jedes gewohnte Programm in der gewohnten Qualität nach alter und neuer Sendenorm empfangbar ist. Sowohl für Radio als auch für Fernsehen wird es während der Übergangsperiode – sie dauert bei Kabel und Satellit so lange wie erforderlich, beim terrestrischen Fernsehen bis 2010 und beim terrestrischen Radio bis 2015 – so genannte Mehrnormen-Geräte für analogen und digitalen Empfang geben. Im Übrigen kann jedes vorhandene Fernsehgerät jetzt oder später durch eine so genannte Settop-Box zum digitalen TV-Gerät erweitert werden. Neben Settop-Boxen für Fernseher werden übrigens auch Einsteckkarten und Zusatzgeräte angeboten, die den Computer zum Digital-TV-Empfänger erweitern. Die EU-Kommissarin für Medien und Information, Viviane Reding, hat im Mai 2005 die Mitgliedstaaten aufgefordert, den Übergang vom analogen zum digitalen Rundfunk überall in Europa zu beschleunigen.
IEEE
(Institute of Electrical and Electronics Engineers).
IEEE 802.11
Familie von Standards für lokale Funknetze (WirelessLan). Der am weitesten verbreitete Standard IEEE 802.11b verwendet eine Datenrate von 11 Mbit/s und arbeitet im 2,4-GHz-ISM - Frequenzbereich, um kabellos verschiedene Geräte miteinander zu verbinden. Zwei weitere gebräuchliche Standards sind IEEE 802.11a (Datenrate 54 Mbit/s im 5 GHz-Bereich und 802.11g (Datenrate 54 Mbit/s im 2,4-GHz-Bereich).
IEEE1394
IEEE-Standard für Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung in einem lokalen Kabelnetz (Local Area Network, LAN). Dieser Standard wird auch für Heimnetze (HAVi) verwendet. Je nach Ausführung beträgt die Datenrate 100, 200, 400 oder Mbit/s. Die ursprünglich von Apple entwickelte P-1394-Bus-Technik wurde 1995 als IEEE 1394/1995 – auch "Firewire" genannt – zum Industriestandard. 1997 führte Sony sein "i.Link"-Logo zur Kennzeichnung standardisierter IEEE-1394-Schnittstellen ein.
iMode
iMode ist ein in Japan mit großem Erfolg eingeführtes System, das Internet-Inhalte auf das Display spezieller Mobiltelefone bringt. iMode verwendet die Programmiersprache cHTML (Compact HTML), die eine Teilmenge des für die Programmierung von Internet-Seiten verwendeten HTML bildet. Dieser nahen Verwandschaft wegen, können iMode-Seiten auch auf dem PC-Monitor mit Hilfe der bekannten Browser (Internet Explorer, Netscape u.ä.) dargestellt werden (www.eu-japan.com/i/). iMode eignet sich für die Darstellung von Schrift und - gelegentlich animierten - Bildern, aufgrund der relativ geringen Datenrate von 9600 Bit pro Sekunde jedoch nicht für Filme oder Videos. - In Japan hat das von dem dort führenden Mobilnetzbetreiber NTT DoCoMo entwickelte iMode inzwischen weit über 16 Millionen Teilnehmer. In Europa hat E-Plus ein iMode-Konzept auf der Basis von GPRS (Mobiltelefon-Systeme) eingeführt.
Initiative Digitaler Rundfunk
siehe IDR
Intelligenter Fotoschuh
Durch Aufstecken auf die Videokamera kann problemlos um eine Videoleuchte oder ein Mikrofon erweitert werden.
Intelsat
(International Telecommunication Satellite Organisation).
Diese internationale Telekommunikations-Organisation plant und betreibt weltweit Fernmeldenetze: Vor allem für Satelliten-Funkdienste zwischen den Kontinenten. INTELSAT legt auch die technischen Spezifikationen für Erdfunkstellen in den Mitgliedsstaaten fest.
Interface
(deutsch: Schnittstelle).
Es gibt Software-Schnittstellen (API) zwischen gemeinsam arbeitenden Programmen und Hardware-Schnittstellen in Form von - meistens genormten - Anschlussbuchsen bzw. Steckern. Beispiele: Die parallele und die serielle Schnittstelle an Computern und Settop-Boxen.
Internet
Weltweiter Verbund von Datennetzen. Zunächst für ausschließlich militärische Nutzung vorgesehen, dann zunehmend von Universitäten und Instituten zum (Daten-)Austausch von Forschungsergebnissen verwendet. Heute bieten Online-Dienste und Service-Provider praktisch jedermann den Zugang zum Internet an.
Intranet
Ein Datennetz, das Internet-Technologie verwendet, aber nicht öffentlich, sondern - etwa innerhalb eines Unternehmens oder einer Organisation - nur internen Benutzern zugänglich ist. Ein so genanntes "Extranet" bezieht darüber hinaus bestimmte externe Benutzer - etwa wichtige Kunden - in das Datennetz ein.
Intro Scan Funktion
Anspielen der Titel auf einer CD.
IP Datacast
ist der Name für den Standard eines zukünfitgen Dienstkonzeptes, das auf einem hybriden Kommunikationsnetz aufbaut, wie es bei der Verbindung eines DVB-H Übertragungssystem mit einem Mobilfunknetz entsteht. IP Datacast ist ein System, das derzeit im DVB-Projekt in Entwicklung ist.
IRD
(Abkürzung für "Integrated Receiver Decoder").
Im internationalen Sprachgebrauch verwendeter Fachbegriff für eine Settop-Box mit eingebautem Empfangsteil und Decoder für Digitales Fernsehen.
ISDN
(Integrated Services Digital Network = Dienste integrierendes digitales Netz).
ISDN integriert Telekommunikationsdienste wie Telefon, Fax oder Datenkommunikation in einem Netz: Digitales Telekommunikationssystem für max. Datenraten von 128 kBit/s (durch Kanalbündelung von 2 B-Kanälen). Siehe auch Basisanschluss und B-Kanal.
ISM
(Industrial, Scientific, Medical).
Für industrielle, wissenschaftliche und medizinische Anwendungen reservierter, aber auch für drahtlose lokale Funknetze (Bluetooth, WirelessLan bzw. IEEE 802.11) genutzter Frequenzbereich (2,4 GHz bis 2,483 GHz).
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