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Herzlich Willkommen beim Katz-Technik-Lexikon!

Sie sind auf der Suche nach einfachen Antworten zu komplizierten technischen Begriffen? Im Katz-Technik-Lexikon bieten wir Ihnen eine Vielzahl an Erklärungen. Sollten Sie keine Lösung finden, so teilen Sie uns ihre Frage per e-mail an meisterwerkstatt@katz.at mit.

 



 

   

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D / A -Wandler

Baustein zur Wandlung von digitalen Tonsignalen in hörbare, analoge Signale. Je höher die Bitauflösung, desto besser ist die Klangqualität.

D2-Mac

Für das Satellitenfernsehen entwickelte Fernsehübertragungsnorm, die analoge Bild- und digitale Tonübertragung vorsah, jedoch praktisch keine Bedeutung mehr hat.

DAB

Digital Audio Broadcast IST WIE DER Name sagt, ein digitales Übertragungssystem für Hörrundfunk und Datendienste. Die wesentlichen Systemkomponenten von DAB wurden im Rahmen des europäischen Projekts EUREKA 147 entwickelt und sind seit 1995 international standardisiert. In Deutschland ist DAB seit 1999 für den digitalen terrestischen Hörfunk zusätzlich zur analogen UKW Versorgung im Regelbetrieb. Mit dem derzetigen DAB- Sendernetzausbau (ein Frequezblock im VHF Bereich) wird bundesweit eine terrestische Reichweite von ca. 80 % der Bevölkerung erzielt. Der Absatz von DAB Empfangsgeräten und damit die reale Hörernutzung ist allerdings bisher weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

Datacast

Überbegriff für alle Datendienste (z.B. IP-Datacast), die mit (Rundfunk-)Sendern ausgestrahlt werden.

Datendurchsatz

Anders als die Datenrate bezeichnet der Datendurchsatz die Übertragungsrate der reinen Nutzdaten - ohne Informationen zur Datenkorrektur, Abgrenzung einzelner Datenblöcke etc. - in cps = Character per second = Zeichen pro Sekunde).

Datenrate

Menge der digitalen Informationseinheiten innerhalb eines bestimmten Zeitintervalls, gemessen Bit/s. Die Datenrate kann fest sein (z.B. Dolby Digital, DTS) oder variabel (z.B. Mpeg-2).

Datenreduktion

Bei digitalen Formaten muss die große Datenmenge aus Speicherproblemen reduziert werden. Auf digitaler Ebene werden alle Signale, die durch stärkere Signale überdeckt werden (also nicht hörbar oder sichtbar sind) weggerechnet. Die verschiedenen Formate verwenden dafür verschieden effiziente und klanglich sowie optisch unterschiedlich in Erscheinung tretende Datenreduktionsverfahren.

DD-Mechanismus

Disc-Drive-Antrieb (Direktantrieb ohne Riemen) sorgt für Zuverlässigkeit und guten Gleichlauf.

Decoder

Gerät, mit dem die empfangbare Übertragungsnorm entschlüsselt wird. Für jede Norm (z. B. PAL, Videotext, DVB) gibt es einen spezifischen Decoder.

DECT

(Digital European Cordless Telecommunication). Europaweiter Standard für digitale "Schnurlos"-Telefone- und -Telefonanlagen mit erhöhter Abhörsicherheit. Die Reichweite beträgt - je nach dem, innerhalb von Gebäuden oder im Freien - zwischen 50 und 300 Meter.

De-Korrelation

Zusatzschaltung bei THX 4.0 bzw. THX 5.1. Die Schaltung soll den Raumeindruck, der durch die Effektspeaker erzeugt wird, verbessern.

Delay

Im Surrounddecoder von Heimkinoanlagen enthaltene Schaltung, mit der die Verzögerungszeit der Effektkanäle eingestellt werden kann.

Descrambling

(engl. Bezeichnung für 'Entschlüsselung'). Descrambling bezeichnet die Entschlüsselung bzw. Rekonstruktion verschlüsselt übertragener (Fernseh-)Programme. Da geschieht mit Hilfe eines Chip oder einer speziellen Baugruppe im Fernseh- oder einem anschließbaren Zusatzgerät (Decoder/Descrambler). Pay-TV, Verschlüsselung.

Dezibel

Ein Dezibel (dB) bezeichnet im allgemeinen das logarithmische Verhältnis zweier Größen. So ist es z.B. auch die Maßeinheit für die Lautstärke eines Tones/Geräusches. (Siehe auch Dynamikumfang des menschlichen Ohres)

Dienste

Unter Diensten (im internationalen Sprachgebrauch als "Services" bezeichnet) wird ein Angebot aus dem Bouquet eines Veranstalters verstanden. Ein Dienst kann sich aus den Komponenten Audio, Video und/oder Daten zusammensetzen. Auf digitalen Fernsehempfängern (DVB) werden die jeweils empfangbaren Dienste vom eingebauten Navigator auf dem Bildschirm aufgelistet. Von Diensten spricht man beispielsweise auch im Zusammenhang mit Angeboten von (Mobil-)Telefongesellschaften - etwa SMS - oder von einem Internet-Provider.

Dienstekonvergenz

Neben der Konvergenz von Technologien, von Medien und von Märkten gibt es auch eine Konvergenz von Diensten. Sie werden als konvergent bezeichnet, wenn sie mehr als ein Kommunikationsnetz nutzen. Beispiel ist ‚skyDSL™ via Satellit’. Da wird per Telefonmodem gesurft, für Downloads großer Dateien schaltet sich eine Satellitenverbindung per DVB-S hinzu. Zu konvergenten Diensten gehören also hybride Kommunikationsnetze. Besonders spannend dabei sind hybride Mobilfunknetze, für die zahlreiche Komponenten zur Verfügung stehen: Von UMTS, GSM über WirelessLAN bis zu Rundfunknetzen wie DAB, DVB-T und DVB-H.

Digital

Technisches Verfahren zur Signalübertragung. Im Gegensatz zu analog wird hier nicht das Originalsignal (z.B. Tonfrequenz) möglichst exakt rekonstruiert, sondern in eine spezielle technische Sprache übersetzt. Diese Sprache besitzt nur zwei "Buchstaben" mit 1 und 0 bzw. Ja und Nein bezeichnet. Eine solche Informationseinheit wird als Bit bezeichnet. 8 Dieser Buchstaben hintereinander gehängt ergeben ein digitales Wort (Byte). Der Vorteil des Umrechnens der Originalsignale in die digitale Sprache ist die höhere Genauigkeit und Fehlerfreiheit. Um zum Beispiel die auf einer DVD gespeicherten digitalen Informationen über einen Verstärker wiederzugeben, müssen sie durch einen DA-Wandler ins analoge zurück übersetzt werden.

Digital 8

Dank Digitaltechnik bietet dieses Videosystem hohe Bild- und Farbauflösung sowie exzellente Tonqualität. Dank dem Video 8 Kassettenformat ist die Wiedergabe alter Video 8 und Hi 8 Kassetten möglich.

Digital Eingang / Ausgang

Anschlussvariante für die digitale Datenübertragung. Die gebräuchlichsten Varianten sind der optische TOS-Link Anschluß sowie der elektrische Coax-Anschluß über eine Cinch- bzw. BNC-Buchse. Im High-End Segment der symmetrische AES/EBU und der professionelle AT&T Anschluß (optisch).

Digital Video

Dieser Standard wurde bereits 1994 in der "HD Digital VCR Conference" von insgesamt 55 Industrieunternehmen spezifiziert und verabschiedet. Der Digital-Video-Standard beinhaltet u.a. das angewandte Kompressionsverfahren DCT (1:5), die Datenrate, die Schnittstelle und das Kassettenformat. Hohe Bild- und Farbauflösung, exzellente Ton-Qualität, verlustfreies Kopieren und die Anbindung an Computer sind die wichtigsten Voteile von Digital Video.

Digitale Fernsehen

(Digital Video Broadcasting, DVB). Digitale Übertragung von Fernsehsignalen — vom Studio bis zum Empfangsgerät. In Europa und zahlreichen anderen Ländern basiert das Digitale Fernsehen — einschließlich der Digital-Fernsehempfänger — auf den DVB-Standards. Via Satellit (DVB-S) werden heute bereits — einschließlich digitaler Pay-TV und hunderter von Free-TV Angeboten — praktisch alle bekannten Programme sowohl analog als auch digital ausgestrahlt. Der Trend zur Digitaltechnik geht nicht nur von den — durch die CD allgemein bekannten — Möglichkeiten der Qualitätsverbesserung aus. Digitale Verfahren schaffen vor allem Platz bei den vorhandenen Sendefrequenzen: Um das Programmangebot zu vervielfachen und zusätzlich neuartige — auch interaktive — Informations-, Bildungs- und Unterhaltungsdienste realisieren zu können. Das digitale Fernsehen verfügt mit der MHP (Multimedia Home Platform) über eine Schnittstelle, die u.a. eine Brücke vom Internet zum Fernsehen schlägt und damit auch Menschen ohne Computer bzw. Computerkenntnisse direkt in die Online-Welt der entstehenden Wissensgesellschaft einbezieht.

Digitale Fotografie

Prinzipiell unterscheiden sich digitale Kameras im Aufbau nur wenig von herkömmlichen Fotoapparaten: Hier wie dort wird das Abbild des jeweiligen Motivs durch eine Optik („Objektiv“) auf ein Speichermedium projiziert. In der Kamera für digitale Fotografie wird das aufgenommene Bild jedoch nicht auf einem Film, sondern zunächst in einem elektronischen Sensor gespeichert. Dieser Sensor wandelt das auftreffende Licht in elektrische Spannungen um, die digitalisiert und dann wie (Computer-)Daten gespeichert, weiter verarbeitet und schließlich ausgedruckt werden.

Digitale Video Rauschreduzierung

Wenn Videosignale komprimiert werden, kann es zu digitalen Störeffekten kommen, die für einen kritischen Betrachter manchmal sichtbar sein können. Die Digitale Video Rauschreduzierung verhindert das.

Digitaler Kamm Filter

Ermöglicht beim Fernseher eine saubere Trennung der ineinander verschachtelten Farb- und Schwarz/Weiss-Signale. Verhindert weiters Farbschlieren und unruhige Farbkanten.

Digitaler Mega Bass

Anhebung der Bässe und Höhen im D/A Wandler bei kleineren/mittleren Lautstärken. Damit ergibt sich ein rauscharmer und besserer Klang für den Kopfhörerausgang.

Dipollautsprecher

Heimkinolautsprecher, der den Schall nach vorne und nach hinten abstrahlt. Der Schall gelangt so nicht nur auf direktem Weg zu den Ohren des Zuschauers, wie bei konventionellen Boxen, sondern wird zunächst stärker an Rück- und Seitenwänden reflektiert. Dadurch ergibt sich ein sehr diffuses und räumliches Klangbild im Effektbereich. Technisch wird diese Abstrahlcharakteristik durch das Anbringen eines zusätzlichen Hochtöners, bisweilen auch Mittel- und Hochtöners auf der Rückseite einer normalen Box realisiert. Diese Technik funktioniert im Bassbereich nicht, da sich dort die Töne von den vorderen und den hinteren Chassis aufheben würden. Diese Lautsprecherkonstruktion ist vor allem in THX-Systemen anzutreffen, in denen sie zwingend vorgeschrieben ist.

DirecTV

Markenzeichen des — weltweit ersten — digitalen Satelliten-Fernsehens in den USA. Insgesamt zwei Satelliten strahlen seit Juni 1994 eine Vielzahl von Programmen ab, die auf dem gesamten nordamerikanischen Kontinent „direkt“ — also mit der Teilnehmer-eigenen Satellitenantenne — empfangen werden können.

DiSEqC

(Digital Satellite Equipment Control). System zur Steuerung von Satelliten-Empfangsanlagen. - Für die Umschaltung der Polarisationsebenen (horizontal bzw. vertikal) wird bei herkömmlichen Sat-Anlagen eine 14/18-Volt Schaltspannung verwendet. Ein 22-kHz-Ton auf der Speisespannungsleitung signalisiert darüber hinaus die Ausrichtung der Sat-Antenne auf bestimmte Orbitpositionen. Bei DiSEqC handelt es sich dagegen um eine unverselles Steuerungskonzept, weil der 22-kHz-Ton nicht nur ein- und ausgeschaltet, sondern getastet. Dadurch kann eine Vielzahl von Befehlen (selbstverständlich auch zur Umschaltung der Polarisation) innerhalb des DiSEqC-Systems übertragen werden. Der DiSEqC Level 2 bietet außerdem die Möglichkeit einer bidirektionalen Kommunikation. Dadurch sendet der Sat-Receiver einerseits Befehle zu den peripheren Bauteilen, die sich andererseits beim Receiver anmelden können: Plug & Play in der Satelliten-Empfangstechnik.

DivX

Dateiformat zur Datenreduktion von Bild/Videosignalen. Hierdurch lassen sich umfangreiche Datenmengen in sehr kleine Dateien komprimieren, um sie auf CD-Rs bzw. CD-RWs zu speichern und abzuspielen.

D-Kanal

Der D-Kanal ist ein so genannter Steuerkanal, der zum ISDN-Basisanschluss gehört. Der D-Kanal stellt eine Dantenrate von 16.000 Bit pro Sekunde (bit/s) zur Verfügung und dient beispielsweise zur Übermittlung von Gebühreninformationen oder der Telefonnummer des Anrufers.

DMAP

(DECT Multimedia Access Profile). DECT-Standard zur drahtlosen Vernetzung von Multimediaanwendungen und -geräten.

DMB

Digital Multimedia Broadcasting ist eine - überwiegend von Bosch initiierte und vorangetriebene - Weiterentwicklung von DAB, mit der zusätzlich auch Video Übertragungen möglichgemacht werden soll. Dieses Übertragungssystem nutzen für das Bildsignal und den Begleitton eine moderne und effektive Quellencodierung (MPEG-4/AVC [ auch unter der Bezeichnung H.264 bekannt] für Video und MPEG-4/BSAC bzw MPEG-4/AAC High Efficiency für Audio) und ermöglicht damit Multimedia Angebote in einem DAB Frequenzblock, DMB ist abwärtskompatible zu DAB, erlaubt also auch den Empfang und die Wiedergabe herkömmlicher DAB-Programme (Mpeg 1 Layer 2). Grundsätzlich kann die angeführte Quellencodierung für Audio nicht nur für den Begleitton, sondern auch für eigenständigeHörfunkübertragung genutzt werden. Die gleiche Bezeichnung wird jüngster Zeit auch für ein in Korea mit ähnlicher Zielsetzung entwickeltes System verwendet, das aber in Teilen ganz andere Verfahren verwendet und mit dem "deutschen" DMB nicht kompatible ist. Eine Verwendung in Europa erscheint, da nicht IP basiert, allerdings fraglich.

Dolby Rauschunterdrückungssysteme (B, C und S)

Zur Erweiterung des Dynamikbereiches von Kassettenbändern. Dolby B ist bei Kassettengeräten im Heimbereich bereits Standard.

Dolby Digital

Audio-Informationen, die in diesem Formataufgezeichnet wurden, können in fünf separate Kanäle und einem zusätzlichen Tieftonkanal für Spezialeffekte decodiert werden. (5.1-Mehrkanalton)

Dolby Digital EX

Optimiert 5.1 Dolby Digital Tonspuren für die Widergabe auf 6.1 bzw. 7.1 Lautsprecheranordnungen

Dolby Pro Logic

Zusätzlich zur Dolby Surround Trennung vorne und hinten wird ein Center-Kanal erzeugt, der klare Trennungen im vorderen Bereich ermöglicht.

Dolby Pro Logic II

Dolby Pro Logic II ist die Weiterentwicklung des veralteten Pro Logic / Surround Verfahrens. Es errechnet mit hochentwickelten mathematischen Modellen aus dem Stereo bzw. Pro Logic Signal ein mehrkanaliges Signal, das die Defizite des alten Pro Logic Systems vergessen lässt und schon erstaunlich nahe an ein volldigitales Mehrkanal-Format heranreicht.

Dolby Pro-Logic II X

Mit der neuesten Erweiterung des Pro-Logic Verfahrens werden analoge Stereo- bzw. Pro-Logic Signale auf 6.1 / 7.1 Systeme adaptiert. Man kann zwischen Music, Movie und Game Modus wählen.

Dolby Surround

Eine Technologie zumr Realisierung hervorragender Raumklang-Charakteristik.

Download

(deutsch: Herunterladen) Kopieren von Dateien (Text, Bild, Ton, Computerprogramm) von einer Web-Seite im Internet oder einem anderen Dienst auf den eigenen Computer.

dpi

(dots per inch = Punkte pro Zoll). Maßeinheit für die Auflösung ("Schärfe") von Druckern oder Faxgeräten. Je höher die Auflösung, desto gleichmässiger und detailreicher werden die Abbildungen. Faxgeräte arbeiten mit einer Auflösung von 200 dpi, Laser- und Tintenstrahldrucker mit bis zu 1200 dpi.

DRM

DRM (Digital Radio Mondiae, nicht zu verwechseln mit Digital Rights Managment) ist eine vom internationalen DRM Konsortium entwickelstes und 2004 standardisiertes Systemfür die digitale Nutzung der Lang-, Mittel und Kurzwellenbereiche (bis 30 Mhz) des Rundfunks. Die vorbereitenden Aktivitäten für ein nationales Einführungskonzept von DRM im LW/MW Bereich haben 2004 mit Analysen der verfügbaren Frequenzkapazitäten begonnen. Über DRM kann auf einer Frequenz ein Audioprogramm in Stereo mit UKW-naher Qualität übertragen werden.

DSL

(Digital Subscriber Line). Allgemeine (auch "xDSL" genannte) Bezeichnung für Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung über Kupferdoppelader ("Twisted Pair"), ADSL, HDSL.

DSP (Digital Signal Processor)

Insbesondere in AV-Receivern und -Verstärkern verbreiteter Baustein, der Audiosignale mit zusätzlichem Hall versorgen, Surroundton decodieren oder Equalizerfunktionen übernehmen kann.

DTS 96/24

Volle 24 Bit Auflösung bei 96 kHz Samplingfrequenz (zum Vergleich: CD mit 16 Bit/44 kHz) auf einer DVD-Video ohne Einbussen bei der Bildqualität. Benötigt wird ein entsprechender Decoder im AV - Verstärker/Receiver (Denon AVC-A11SR). DTS 96/24 ist abwärtskompatibel und läuft damit in 24/48 Auflösung auf handelsüblichen DTS - fähigen A/V Verstärkern/Receivern.

DTS ES Discrete 6.1

Alle Kanäle inclusive Surround Back sind unabhängig voneinander als einzelne Tonspuren auf der Software (DVD) gespeichert. Ist die Anlage nicht 6.1 kompatibel, wird der Surround Back - Kanal über die Surround Links + Rechts Kanäle wiedergegeben.

DTS ES Matrix 6.1

Aus 5.1 Software wird mit dem professionellen DTS ES 6.1 Matrix Algorithmus die Information für den Surround Back errechnet.

DTS Extended Surround (ES)

Digital Theater Systems ist ein hochqualifiziertes Mehrkanaltonsystem, wie es häufig in Kinos verwendet wird. Die Datenrate fällt im vergleich zu Dolby-Digital AC-3 deutlich höher aus und gewährleistet so die höchste Surround-Wiedergabequalität für den Heimkinobereich.

Dual Band

Funktelefone („Handys“), die für zwei (GSM-)Funkfrequenzbereiche (900 MHz und 1.800 MHz) verwendet werden können. Triple Band

Dual Discrete Optical Pick-Up

Sony entwickelte eine Laser Abtasteinheit, die aus zwei separaten Einheiten besteht - eine für DVD und eine für CD. Beide sind mechanisch auf einer Basis montiert. Dadurch wird eine optimale Abtastung der verschiedenen Medien gewährleistet, der Verschleiß des Lasers verringert und die Lebensdauer erhöht.

DV

Siehe Digital Video

DVB

Digital Video Broadcast (Digitale Video Übertragung) ist eine ursprünglich europäische Initiative zur Entwicklung und Standardisierung von digitalen Übertragungsstandards für Fernsehen. 1993 gegründet ist DVB mittlerweile eine weltweite Projektorganisation mit über 250 Mitgliedern aus allen fünf Kontinenten. Sitz der Organisation ist Genf. Die Standards der DVB Familie sind heute die weltweit am meisten verbreiteten Normenfür das digitale Fernsehen.

DVB 2.0

Erweitertes Konzept ("Version 2.0") des DVB-Projekts, das sein Tätigkeitsfeld im Dezember 2000 als "A Fresh Mission for a New DVB" neu definiert hat. Zu diesen neuen Aufgaben gehören: Betreuung und Weiterentwicklung bestehender Spezifikationen; Komplettierung der Multimetia Home Platform (MHP); Einbeziehung von Endgeräten mit eingebauten Speichermedien (Festplatten-Recorder); Skalierung vorn Diensten und Inhalten, um sie über verschiedenartige Netze bereit stellen zu können; Übertragung von Inhalten in breitbandigen IP-Netzen (Internet, Intranet); Entwicklung von Transaktions-, Kopienverwaltungs-, Authentifiezierungs- und Zugangskontroll-Mechanismen; Verknüpfung von Rundfunksystemen mit denen der Mobilkommunikation; Netzwerke im Privathaus ("Intelligentes Heim").

DVB-C

Mit DVB-S kompatibler Standard zur Verteilung von digitalen Programmen bzw. Diensten im Kabel. Die im Satellitenkanal ausgestrahlten Daten lassen sich - dank angepasster Bitfehlerkorrektur- und Modulationsverfahren - in einem (kabel-)üblichen Kanal von nur 8 MHz Bandbreite unterbringen.

DVB-CI

(Common Interface) - gemeinsame Schnittstelle für Conditional Access und andere Anwendungen

DVB-CS

An DVB-C bzw. DVB-S angepaßter Standard für den kabel- bzw. satelliten-gestützten Empfang von DVB-Signalen über Gemeinschafts-Antennenanlagen.

DVB-H

DVB-Handheld ist ein Übertragungssystem, das speziell für die Übertragung von Informationen mit hoher Datenrate zu (tragbaren und mobilen) Endgeräten mit kleinem Bildschirm und Batteriebetrieb, wie Handys, PDAs etc. konzipiert ist. Es wurde ebenfalls durch das internationale DVB Projekt entwickelt und im Sommer 2004 standardisiert. Die Übertragung von DVB-H kann in jedem teresstrischen Kanal, bei Bedarf auch als Mischform DVB-T/DVB-H im gleichen Kanal erfolgen. Für DVB-H werden die neuen Quellencodierungsverfahren MPEG-4/AVC (=H.264/AVC, für Video) und MPEG-4/AAC (für Audio) zur Anwendung kommen, die gegenüber DVB-T eine effiziente Frequenznutzung und damit auch eine Erweiterung der Angebote erlauben. Die Technologie der in Zeitscheiben gestaffelten Übertragung von Anwendungen (als Time Slicing bezeichnet) reduziert die Strohmaufnahme auf ein für Batteriebetrieb geeignetes Maß, so daß praktikable Spielzeiten pro Batteriesatz erzielbar sind.

DVB-IPN

Übergänge von der DVB- zu Telekom-Welt.

DVB-MS

(Multipoint Distribution System) verwendet Mikrowellen für die terrestrische Übertragung einer größeren Anzahl von TV-Kanälen direkt zum Zuschauer. Die Mikrowellen werden gebündelt zu Empfangsantennen ausgestrahlt, die im 'Sichtbereich' der auf einem hochliegenden Standort angebrachten Sendeantenne stehen. (Auch 'Spezifikation für drahtlose Breitband-Verkabelung' genannt).

DVB-NIB

Netzwerkunabhängige Protokolle für Interaktivität

DVB-RTC

(Return Channel Cable): Spezifikation für Interaktionskanäle (Hin- und Rückkanäle) in Breitband-Kabelnetzen

DVB-S

System für die Satellitenübertragung im 11/12 GHz-Satelliten-Frequenzband; für unterschiedliche Transponder-Bandbreiten und -Leistungen konfigurierbar.

DVB-S2

soll nicht unbedingt DVB-S ablösen. Es ist vor allem für IP-basierte Dienste oder hochauflösendes Fernsehen (HDTV) vorgesehen. DVB-S2 erhöht — bei unveränderten Empfangsbedienungen — die effektiv nutzbare Signalbandbreite der Satelliten-Übertragung um 30 Prozent. Zudem ermöglicht DVB-S2 die Übertragung von zwei Transportströmen auf einem Satellitentransponder (parallele Übertragung eines „normalen“ TV-Programms und eines in HDTV)

DVB-SI

Service-Information-System, dient zur Übertragung von Daten, beispielsweise Programm bezogene Informationen innerhalb des Datenstroms

DVB-Subtitling

Spezifikation zur Untertitelung und zur Darstellung von Grafiken.

DVB-T

DVB Terrestrial ist die terrestrische Variante der DVB Standardfamilie. In Deutschland begann die Umstellung des Antennenfernsehens auf DVB-T im November 2002 in Berlin. Zum aktuellen Zeitpunkt ist der Umstieg in fünf der insgesamt sieben Projektregionen Deutschlands erfolgt, die bisherige analoge PAL Übertragung wurde jeweils nach kurzer Übergangsphase abgeschaltet. Damit können derzeit insgesamt über 60 Prozent der Bundesbürger DVB-T empfangen. Die akzeptanz durch den Zuschauer ist ausgesprochen positiv. Insgesamt wurden seit Beginn der Umstelung bis Mitte 2005 in den genannten fünf Startregionen 2,5 Mio. geräte abgesetzt. DVB-T ist besonders für den portablen und auch den mobilen Empfang mit tragbaren Geräten bzw. im Fahrzeug geeignet. Grundsätzlich ist über DVB-T auch Hörfunk-Übertragung möglich.

DVB-TXT

Spezifikation zur Übertragung von Teletext ("Videotext").

DVB-X

Arbeitstitel eins innerhalb des „Technical Module“ bei DVB untersuchten Projekts. Dabei ging es um die Frage, ob und in welchem Umfang DVB- T auch batterie-betriebene Endgeräte versorgen kann, deren Batterien zum Beispiel 24 Stunden ‚halten‘ müssen. Eine Technologieprognose ergab, dass die Leistungsaufnahme eines DVB-T -Empfängers bis 2006 zwar nur noch bei etwa 0,6 Watt — aber immer noch zu hoch liegen wird. Mit DVB-X befand sich eine Variante von DVB- T in der Frühphase der Entwicklung, die auf das Marktsegment der PDAs und der Mobiltelefone zielte und inzwischen unter der Bezeichnung DVB-H abgeschlossen ist.

DVD

Neues Wiedergabemedium, das 1997 eingeführt wurde. Äusserlich ist eine DVD ( Digital Versatile Disc ) nicht von der CD zu unterscheiden. Sie besitzt jedoch dramatisch mehr Speicherkapazität. Somit kann eine DVD bis zu 8 Stunden Bild und Ton speichern. Zusätzlich zur bislang nicht erreichten Bildqualität kann digitaler Mehrkanalton (DTS, Dolby Digital u.a.) ebenso wie mehrere Synchronsprachen bzw. Untertitel in vielen Sprachen gespeichert werden. Vielfältige Zusatzinformationen, Menüs, verschiedene Kameraperspektiven oder sogar unterschiedliche Filmversionen sind machbar. DVD-Player spielen natürlich auch herkömmliche CDs ab.

DVD - Recording

Endlich hat das veraltete VHS-Band ausgedient. Aufnahme auf eine DVD in top Bild- und Tonqualität ist nun Standard und wird schon in wenigen Jahren die VHS-Technik aus den 70er Jahren ersetzen. Die aufnehmbare DVD kann in verschiedenen Auflösungsstufen beschrieben werden. Somit ergibt sich im Super Extended Play-Modus eine Aufnahmekapazität von 8 Stunden.

DVD RW

Digitales DVD-Aufnahmemedium vor allem für Videoanwendungen mit Möglichkeit der Nachbearbeitung, teilweise kompatibel zu heutigen DVD-Playern.

DVD Video Disc

Die DVD (Digital Versatile Disc) ist ein hochkapazitiver Datenträger für Daten, Bild und Ton. Die Kapazität einer einseitigen Einschicht-DVD ist mit 4,7 Giga Byte zirka 7 mal höher als die einer CD. Es gibt verschiedene DVD-Formate mit unterschiedlich vielen Datenschichten, bespielten Seiten und Speicherkapazität. Die Formate gliedern sich auf in DVD-5, DVD-9, DVD-10, DVD-18.

DVD+RW

Digitales DVD-Aufnahmemedium vor allem für Videoanwendungen ohne Nachbearbeitung, kompatibel zu heutigen DVD-Playern.

DVD-Audio

DVD speziell für reine Audiosignale. Sehr hochwertige Musikwiedergabe.

DVD-Multi

Logo für DVD-Player, die alle verschiedenen DVD-Typen (DVD-Video, DVD-Audio, DVD-R, DVD RW, DVD+RW, DVD-RAM) eines Anwendungszwecks spielen können. Das DVD-Forum versucht so eine Vereinheitlichung von Playern/Formaten herbeizuführen.

DVD-R

Digitales DVD-Aufnahmemedium vor allem für Hobbyfilmer, kompatibel zu heutigen DVD-Playern.

DVD-RAM

Digitales DVD-Aufnahmemedium vor allem für Computeranwendungen, nicht kompatibel zu heutigen DVD-Playern.

D-VHS

Digitales Aufnahmemedium, basierend auf dem VHS-Kassettenformat. Maximale Spieldauer: 21 Stunden, Aufzeichnung mit Mpeg-2 Videokomprimierung, gute Bildqualität, kommt aber nicht an DVD heran, herkömmliche VHS-Kassetten können auf D-VHS-Recordern abgespielt werden.

DVI

Ursprünglich für Computer-Monitore entwickelte Technologie zur digitalen Bildübertragung. Das Digital Visual Interface wurde vom US-Hersteller Silicon Image für Heimanwendungen adaptiert. Die Übertragungs-Bandbreite liegt weit über dem Standard höchstwertiger analoger Video-Übertragung( PAL-Progressive 576p ). Ideal, um in High-End Anwendungen DVD-Player mit Projektoren oder Flachbildschirmen zu verbinden. Man unterscheidet hier zwei Varianten: DVI-D (Digital) beinhaltet nur digitale Bildinformation, DVI-I (Integrated) überträgt digitale und analoge Bildinformation. Wenn Sie jetzt gehofft hatten, hier digital auf eine DVD kopieren zu können, meldet sich schon gleich der HDCP-Kopierschutz. Das DVI ist nur die Schnittstelle zum Projektor oder Display.

DXB

Unter der Bezeichnung DXB wird in einem von 2005 bis 2007 laufenden Projekt der Fraunhofer Gesellschaft ein neues Konzept unter Einbeziehung der fortentwickelten Systeme DAB/DMB und DVB-T/DVB-H erarbeitet. Aus der Kombination geeigneter Systemkomponenten soll ein mobiles Multimedia-Übertragungssystem entstehen, welches besonders den Erfordernissen der Frequenzeffizienz entspricht. Damit soll es möglich werden, Multimedia Anwendungen ohne zusätzliche Umkodierung sowohl über DAB Netze als auch über DVB-H Netz zu verbreiten. Für eine Beurteilung der Leistungsfähigkeit in der Praxis und insbesondere eine Einschätzung der Marktchancen ist es heute noch zu früh.

Dynamikkompression

Ausstattungsdetail vieler DVD-Player und AV-Verstärker; bei geringer Abhörlautstärke nimmt der Zuschauer trotzdem den vollen Dynamikumfang von Dolby Digital war. Eignet sich besonders für Filmabende spät Nachts.

Dynamikumfang des menschlichen Ohres

Der Dynamikumfang des menschlichen Ohres ist beeindruckend. Er reicht vom Hören des Summens einer Mücke durch ein geschlossenes Fenster bis zum Krach eines Düsenflugzeugs, dessen Schallintensität zehnmal stärker ist. Da Schallintensität und wahrgenommene Lautstärke aber in einem logarithmischen Zusammenhang stehen, entsprechen z.B. 10 dB dem doppelten Lautstärkeempfinden und erfordern die zehnfache Verstärkerleistung. Die logarithmische dB-Skala stellt diese Verhältnisse dar. Sie beginnt mit der Hörschwelle des Menschen (0 dB) und endet bei etwa 120 dB mit der Schmerzschwelle. Hier einige Beispiele: Summen einer Mücke durch ein geschlossenes Fenster < 10 dB Sehr leises Flüstern 10 dB Uhrticken, feiner Landregen 20 dB Flüstern, Blätterrauschen 30 dB Ruhige Unterhaltung, leise Hintergrundmusik 40 dB Mittlerer Straßenlärm 50 dB Staubsauger, Bürulärm 60 dB Verkehrslärm in der Großstadt 70 dB Schreien, Gewitter, laute Fabrikhalle 80 dB Autohupen, Preßlufthammer 90 dB Motorräder ohne Schalldämpfer 100 dB Startendes Flugzeug, Disco 110 dB Große Pauke in 1 m Abstand, Feuerndes Geschütz



 

 

 

   




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